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Der Pirol im Ohr, das Wunder im Blick

Bei meinen Foto-Exkursionen gibt es Momente, in denen alles anders kommt als geplant. Kürzlich saß ich im hohen Gras, die Kamera bereit für den Pirol, der hoch über mir in den Blättern flötete. So präsent sein Gesang auch war, so verborgen blieb er im dichten Laub.

Doch die Natur enttäuscht einen selten, wenn man bereit ist, die Perspektive zu wechseln. Ein kleiner roter Farbtupfer im üppigem Grün lenkte meine Aufmerksamkeit auf einen Feuerkäfer. Die beigefügte Bilderserie zeigt seinen Weg: Vom mühsamen Aufstieg am Grashalm bis zu dem Moment, in dem er seine markanten roten Deckflügel öffnet und die filigranen Flugflügel entfaltet.

Es ist eine Erinnerung daran, dass wir vor lauter Suchen nach dem „Großen“ und „Besonderen“ oft die filigrane Schönheit im Kleinen übersehen. Man muss nicht immer in die Baumwipfel schauen – das Glück wartet manchmal direkt auf Augenhöhe.


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