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Das Taubenschwänzchen – Kolibri-Zauber im Sucher

Ein Schmetterling, der wie ein Kolibri fliegt? Oder ein Nachtfalter, der den Tag bevorzugt? Zurzeit kann man in unserer Gegend häufig diese kleinen, wundersamen Wesen beobachten. Es handelt sich um Taubenschwänzchen, die zur Familie der Schwärmer gehören. Wegen ihres faszinierenden Schwirrflugs werden sie mancherorts auch einfach liebevoll „Kolibrischwärmer“ genannt.

Diese Mini-Helikopter lieben die Wärme und haben es scheinbar immer unheimlich eilig: Hektisch hasten sie von Blüte zu Blüte. Ihr Energiebedarf ist gigantisch, denn sie verbrauchen am Tag mehr Nektar, als ihr eigenes Körpergewicht wiegt! Deshalb „tanken“ sie im Flug – fürs Hinsetzen bleibt schlichtweg keine Zeit.

Aus fotografischer Sicht sind diese flinken Flieger eine echte Geduldsprobe:

  • 90 Flügelschläge pro Sekunde machen es schwer, die Bewegung einigermaßen einzufrieren.
  • Sie verweilen selten länger als eine einzige Sekunde an einer Blüte. Zack – und weg sind sie!
  • Im Vorbeiflug erreichen sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde.

Es braucht eine schnelle Reaktionszeit, die richtige Verschlusszeit und eine große Portion Glück, sie so scharf im Flug zu erwischen, wie es mir hier gelungen ist. Schaut euch nur den perfekt ausgerollten Rüssel auf den Bildern an!

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