Der weiße Riesenvogel

Der Schwan gehört zur Familie der Entenvögeln. Er ist jetzt nicht gerade ein seltenes Tier, aber ein beeindruckender Vogel. Mit seinen ca. 10 Kilogramm Gewicht gehört er zu den größten flugfähigen Vögeln. In der Umbegung von Vilshofen mit seinen drei Flüssen Donau, Vils und Wolfach kann man die weißen Riesenvögel gut beobachten.
In der Frühlingszeit, wenn die Wasserpflanzen noch rar sind, zieht es ihn häufig auf die grünen Wiesen mit saftigen, frischem Gras.

In dieser Zeit kann man sie sehr gut beim Fliegen beobachten, wenn sie von den Ruheflächen zu ihren Weideflächen wechseln. Es ist sehr beeindruckend wenn man das Sausen und Pfeifen der Flügel hört, wenn sie über einem hinweg ziehen.

Schwäne sind monogam und ein Leben lang treu. Trotzdem scheinen im Frühjahr die Hormone eine stärkere Rolle zu spielen und es gibt öfter Rangeleien. Und es gibt ja auch noch die jüngeren Herren die erst noch eine Partnerin suchen!

Hier ein paar Bilder vom Werben, vom Turteln, vom „Hausbau“ und von den Früchten der Liebe..

Es ist durchaus sehr unangenehm, einem Schwanenpaar zu nahe zum Nest zu kommen. Dieser Schwan, es dürfte ein männlicher sein, macht aber keine Drohgebärden. Er hat ganz entspannt sein Gefieder gereinigt, frisch eingefettet und dazwischen immer wieder gelüftet. Ich durfte dieses stattliche Tier dabei beobachten und fotografieren.

Die schwarzen Herren von Hilgartsberg

Wenn die Sonne im Donautal den Horizont erreicht, versammeln sich die Raben in den alten Bäumen und Gemäuern auf der Burgruine Hilgartsberg.

Sie sind die wahren Herrscher auf der Ruine und fürchten sich auch nicht vor Turmfalken und Bussarden. Auch wenn die anderen die besseren Waffen haben, sie wissen in der Gemeinschaft sind sie stärker.
Die Raben sind die Ritter der Burg von heute.

Wenn die Sonne mit dem Nebel ringt..

und wir hoffen dass sie gewinnt.

So ist es häufig in den Flussniederungen. Es ist immer ein schönes Schauspiel, wenn zuerst ein paar Sonnenstrahlen durch die Nebelschwaden blinzeln und sich der Nebel dann verzieht.
Aber nicht immer gewinnt die Sonne!
Diese Bilder wurden in der Mühlau bei Hofkirchen aufgenommen.

Herr Plein und Frau Ting

Seit einiger Zeit kann man häufig Störche in der Umgebung Vilshofens beobachten. So nistet im Jahr 2020 ein Storchenpaar auf dem Gebäude des Plein-tinger Freibades. Deshalb wurden sie von den Pleintingern liebevoll Herr Plein und Frau Ting benannt.
Ein weiteres Pärchen hat sich auf einem Turm der Fensterfabrik Zitzelsberger in Gerading bei Windorf häuslich eingerichtet. Die Störche sind nicht scheu und können relativ leicht fotografiert werden.
Diese Störche liefen für meine Foto-Session auf einer frisch gemähten Wiese kurz vor Hofkirchen.

Der Eisstoß erreicht Vilshofen

Im Januar 2017 war es bitter kalt. So erreichte der Eisstoß welcher sich am Kachlet bildete sogar Vilshofen an der Donau.

Am Kachlet selber war der Eisstoß natürlich schon massiver, so dass ein Eisbrecher eingesetzt werden musste. Es war ganz imposant das Schauspiel zu beobachten.